I. Abdul-Mejid

Reign
Osmanisches Reich (1839 – 1861)
Description

Abdul-Mezdsid wurde 1823 als Sohn von Mahmud II. geboren. Nach dem Tod seines Vaters bestieg er 1839 den Thron und regierte bis zu seinem Tod. 1839 erließ er die Gülhane-Verfassung, mit der er sein Volk zufriedenstellen und seinen Thron stärken wollte. Die Verfassung wurde veröffentlicht und verkündet, doch sie blieb wirkungslos. 1856 erließ er weitere Dekrete, diesmal das Hatti-Humayun, nach dem die Untertanen in drei Gruppen aufgeteilt werden sollten. Er starb 1861. Sein Sohn Abdul-Aziz wurde sein Nachfolger.

Minting information

Sultan Abdul-Mecid I. regierte das Osmanische Reich von 1839 bis 1861. Während seiner Herrschaft führte er eine Reihe von Reformen ein, darunter eine Reform des Finanzsystems. Der Sultan führte 1844 ein neues, auf Gold basierendes Währungssystem ein und ersetzte damit das vorherige auf Silber basierende System. Das neue System hieß Kuruş und war in 100 Para unterteilt. Die Einführung des neuen Währungssystems hatte mehrere Vorteile. Es stabilisierte die kaiserliche Wirtschaft und trug zur Entwicklung des Handels bei. Zudem erschien das neue Währungssystem moderner und fortschrittlicher als das vorherige System. Das Münzwesen von Sultan Abdul-Mecid I. änderte sich mit der Einführung des neuen Währungssystems erheblich. Die neuen Münzen hatten ein moderneres Design und zeigten das Porträt des neuen Herrschers. Die am häufigsten während der Herrschaft des Sultans geprägten Münzen waren 1, 2, 5, 10, 20, 50 und 100 Kuruş. Die Einführung des neuen Währungssystems war ein wichtiger Schritt zur Modernisierung des Osmanischen Reiches. Die Reformen des Sultans trugen zur Entwicklung der imperialen Wirtschaft bei und stärkten die Position des Reiches auf der internationalen Bühne.