Albrecht II.
Reign
Herzogtum Österreich (1330 – 1358)
Description
II. Albert (12. Dezember 1298, Habsburg – 16. August 1358, Wien) war ein österreichischer Fürst, der ab 1330 regierte. Er ist der Sohn des deutschen Königs Albert I. und wurde im alten Habsburgerschloss in der Schweiz geboren. Nach dem Tod seines Bruders Frigyes wurde er zusammen mit seinem jüngeren Bruder Otto Herr über alle habsburgischen Güter. Am 15. Februar 1324 heiratete Albert Johanna Pfirti III. Tochter des Grafen Ulrich Pfirti. Sie hatten sechs Kinder. Alberts Macht wurde durch das Erbe seiner Frau, zu dem mehrere deutsche Städte gehörten, weiter gestärkt. Darüber hinaus erwarb er sogar Kärnten und Krain vom böhmischen König Johann dem Blinden. Die wachsende Macht Alberts wird auch dadurch angezeigt, dass im Jahr 1335 der XII. Papst Benedikt bat ihn, im kirchlichen Streit mit dem deutsch-römischen Kaiser Ludwig von Bayern zu vermitteln. Er gründete den „Albert-Zweig“ der Familie Habsburg, um die Rolle Österreichs als Großmacht auch in Zukunft zu sichern. Albert zog sechs Kinder groß, darunter IV. Rudolf, der später den Titel erbte, spaltete sich nicht lange nach Alberts Tod in zwei Teile, die erst unter der Herrschaft von Miksa I. wieder vereint wurden. Diese Spaltung führte später unter anderem zur Pragmatica-Sanktion.
Minting information
II. Fürst Albert (1308-1358) wurde 1330 Fürst von Österreich und regierte bis zu seinem Tod 1358. Während seiner Regierungszeit erfuhr die Münzprägung des Herzogtums Österreich eine bedeutende Entwicklung. Zu den ersten Münzen des Fürsten Albert gehörten die traditionellen Gold-, Silber- und Kupfermünzen. Allerdings begann es bald mit der Einführung eigener neuer Währungen. Im Jahr 1330 führte er die Kupfermünze „Pfennig“ ein, die später zur allgemeinen Währung des Herzogtums Österreich wurde. 1336 führte er die Silbermünze „Grosschen“ ein, die auch im Herzogtum Österreich zu einer wichtigen Währung wurde. Die Münzen des Fürsten Albert zeigten nicht nur in ihrer Art, sondern auch in ihrer Qualität eine bedeutende Entwicklung. Für die Geldproduktion wurden hochwertigere Metalle verwendet und die Gravuren wurden präziser und detaillierter. II. Die Münzen des Fürsten Albert trugen maßgeblich zur wirtschaftlichen Entwicklung des Herzogtums Österreich bei. Die Münzen vereinheitlichten die Zahlungsmittel im Herzogtum Österreich und steigerten die Effizienz von Handel und Wirtschaft. Die bekanntesten Münzen des Fürsten Albert sind: Kupfermünze „Pfennig“: Die erste Münzprägung des Fürsten Albert, die 1330 erschien. „Grosschen“ Silbermünze: Alberts zweite Münzprägung des Dukaten, die 1336 ausgegeben wurde. „Dukaten“-Goldmünze: Die dritte Münzprägung des Fürsten Albert, die 1338 erschien. Eine besonders wichtige Währung war die „Dukaten“-Goldmünze, die auch von späteren Herrschern geprägt wurde des Herzogtums Österreich.