Augustus
Reign
Römische Kaiserzeit (27 – 14)
Description
Der erste Kaiser der Iulius-Claudius-Dynastie.
Man geht davon aus, dass seine Regierungszeit vor Christus liegt, also dauerte seine Herrschaft 41 Jahre.
CAESAR DIVI PHILIVS AVGVSTVS
Minting information
Während der Herrschaft von Kaiser Augustus (63 v. Chr.–14 n. Chr.) kam es zu bedeutenden Veränderungen in der Münzprägung des Römischen Reiches. Die Münzprägung war in Rom zentralisiert und nur der Kaiser hatte das Recht, Geld zu prägen. Qualität und Gewicht des Geldes wurden standardisiert. Neue Währungen wie der Aureus (Goldmünze), der Denar (Silbermünze) und der Sesterz (Kupfermünze) wurden in Umlauf gebracht. Durch die Zentralisierung der Münzprägung wurden Qualität und Gewicht der Münzen vereinheitlicht. Vor Augustus wurde in verschiedenen Städten und Provinzen Geld unterschiedlicher Qualität und unterschiedlichen Gewichts geprägt, was den Handel und das Finanzsystem störte. Augustus trug auch zur Stabilisierung des Finanzsystems bei, indem er neue Währungen einführte. Der Aureus wurde in B.C. gefunden. Er führte es im Jahr 27 ein und es wurde zur Hauptwährung des Römischen Reiches. Der Denar von B.C. Es war seit dem 2. Jahrhundert im Umlauf, wurde aber unter Augustus wieder populär. Der Sesterz wurde im Jahr v. Chr. verwendet. Er führte es im Jahr 23 n. Chr. ein und es wurde zur gebräuchlichsten Währung des Römischen Reiches. Hier sind einige konkrete Beispiele der Münzprägung von Kaiser Augustus: Goldmünze: Zur Zeit des Augustus wog der Aureus 7,28 Gramm und das Bild darauf es stellte den Kaiser als Gott dar. Silbermünze: Der Denar. Zur Zeit des Augustus wog er 4,5 Gramm, und das Bild darauf zeigte den Kaiser in Zivil. Kupfergeld: Der Sesterz wog zur Zeit des Augustus 25,8 Gramm, und das Bild darauf zeigte den Kaiser in Militärkleidung. Augustus‘ Münzprägung hatte einen erheblichen Einfluss auf die Wirtschaft und Kultur des Römischen Reiches. Ein stabiles Währungssystem trug zur wirtschaftlichen Entwicklung des Reiches bei und die neuen Währungen wurden zu Symbolen der kaiserlichen Macht und der römischen Zivilisation.