Maria I.

Maria I.

Reign
Kroatien (1382 – 1385)
Ungarn (1382 – 1385)
Description

Maria I. (Anjou), Königin von Ungarn und Kroatien, regierte zwischen 1382 und 1385 und saß dann von 1386 bis zu ihrem Tod im Jahr 1395 erneut auf dem ungarischen Thron. Mária war die dritte Tochter von König Ludwig dem Großen und Königin Elisabeth Kotromanić und nimmt einen einzigartigen Platz in der ungarischen Geschichte ein, da die Krönung von Königin Mária am 17. September 1382 in Székesfehérvár stattfand. Er bestieg den Thron nach dem Tod seines Vaters und während seiner Herrschaft kam es zu mehreren politischen Unruhen, darunter einem kroatischen Adelsaufstand und einem Kampf gegen Karl von Neapel, der auch den ungarischen Thron beanspruchte. Im Jahr 1385 dankte Mária zugunsten Karls ab, doch 1386 kehrte sie erneut an die Macht zurück, diesmal als Mitherrscherin ihres Mannes Sigismund von Luxemburg. Während der Herrschaft von Königin Mária wurden die ungarische Staatswirtschaft und die königliche Macht gestärkt, wenn auch intern Konflikte und Bedrohungen von außen waren eine ständige Herausforderung. Während ihrer Regierungszeit ergriff sie mehrere wichtige Maßnahmen, darunter Bergbaurechte und Stadtrechte. Sie hatte keine Kinder von ihrem ersten Ehemann, den sie per procuram, Prinz Ludwig von Frankreich, heiratete, von ihrem zweiten Ehemann, Sigismund I. von Luxemburg) von Brandenburg vom Vizegrafen, iure uxoris ungarischer König, ein Sohn: N. (Buda, 17. Mai 1395 – Buda, 17. Mai 1395) Ungarischer Königsprinz und Thronfolger von Königin Maria von vielen Geheimnissen und Tragödien. Nach seinem Tod wurde sein jüngerer Bruder Zsigmond König von Ungarn, der die königliche Macht weiter stärkte.

Minting information

Von Königin Mária I. (1382-1385) kennen wir Gold, Denare und Obulus. Während seiner Herrschaft wurden keine ungarischen Garas mehr geprägt, stattdessen kamen tschechische Garas (grossi pragenses) in Umlauf. Während der Herrschaft von Maria I. wurden Goldforints geprägt, die die bestimmende Währung des damaligen Wirtschaftslebens waren. Goldgulden, seltene Körmöcbánya-Prägestätte. Die Silberdenare repräsentierten die kleineren Stückelungen. I. Unter dem zu Marias Zeiten ausgegebenen Geld finden sich auch Kupfermünzen, die einen geringeren Wert darstellten. Diese Münzen waren größer und dicker und wurden meist mit dem Wappen der Königin oder anderen Symbolen verziert.