Frederick August II
Reign
Deutsche Staaten Königreich Sachsen (1836 – 1854)
Description
II. Friedrich Augustus (vollständiger Name Friedrich August Albert Maria Clemens Joseph Vincenz Aloys Nepomuk Johann Baptista Nikolaus Raphael Peter Xaver Franz de Paula Venantius Felix von Sachsen) war der dritte König des Königreichs Sachsen. Seine Amtszeit dauerte vom 6. Juni 1836 bis 9. August 1854. II. Ágost Frigyes wurde am 18. Mai 1797 im Schloss Pillnitz im Kurfürstentum Szasz geboren. Sein Vater war Prinz Miksa von Sachsen und seine Mutter war Prinzessin Karolina von Bourbon-Parma. Er stammte aus dem Albert-Zweig der Familie Wettin. Nach dem Tod seines Onkels, König Antal I., erbte er 1836 den sächsischen Thron. Während seiner Regierungszeit führte er liberale Reformen durch, schaffte die Zensur ab und unterstützte Wahlreformen. Ágost Frigyes heiratete zwei. Seine erste Frau war Erzherzogin Mária Karolina Ferdinanda, seine zweite Frau war die königliche Prinzessin Mária Anna von Bayern. Zu seinen Kindern gehört auch Theodor Uhlig II. Ágos Frigyes starb am 9. August 1854 in Brennbichl, Tirol. Während der deutschen Revolutionen von 1848–49 führte er liberale Maßnahmen ein und erweiterte seine Regierung. Sein Andenken blieb der sächsischen Geschichte würdig.
Minting information
II. Friedrich August regierte Sachsen von 1836 bis 1854. Er entstammte dem albertschen Zweig des Hauses Wettin. Während seiner Herrschaft war Sachsen Mitglied des Deutschen Bundes und besaß sein eigenes Münzrecht. Zu dieser Zeit war die Münzprägung nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine politische und Prestigefrage. Dresden war die zentrale Münzstätte, wo Münzen mit dem Königsporträt geprägt wurden. Es wurden hauptsächlich Silber- und Goldmünzen geprägt: Taler (oder Thaler): Silbermünze, die häufigste Münze mit hohem Nennwert. Groschen: Silbermünze mit kleinerem Nennwert. Pfennig: kleine Münze aus Kupfer oder Bronze. Die Münzen enthielten oft: Ein Porträt des Königs mit der Aufschrift „FRIEDRICH AUGUST KOENIG VON SACHSEN“. Das Prägejahr und das Münzzeichen (z. B. „E“ für Dresden). Den Nennwert und die Feinheit des Silbers (z. B. „EIN THALER XXX EIN PFUND FEIN“). Die Münzprägung spiegelte Sachsens wirtschaftliche Stabilität und Modernisierungsbemühungen wider. Während der Herrschaft Friedrich Augusts II. war die Münzprägung präzise und kunstvoll, was das Ansehen der Münzen steigerte. Die sächsischen Taler spielten auch im Handel zwischen den deutschen Staaten eine wichtige Rolle.