Domitius
Reign
Römische Kaiserzeit (116 – 115)
Description
Imperator Caesar Domitianus Augustus, allgemein bekannt als Kaiser Domitian, wurde am 24. Oktober 51 n. Chr. als Titus Flavius Domitianus in Rom geboren und regierte von dort Von 81 bis zu seinem Tod am 18. September 96. Er war der römische Kaiser der flavischen Dynastie, der Sohn von Vespasian und der jüngere Bruder von Domitian. Seine Regierungszeit war von absolutistischen Bestrebungen geprägt und er nutzte terroristische Mittel, um den aufkommenden Widerstand niederzuschlagen. Seine Jugend war von Armut und einem schlechten Ruf begleitet, doch er zeigte sich als talentierter junger Mann und interessierte sich auch für Literatur. Er trat nicht in den Militärdienst ein, aber während seines politischen Engagements wurden die tyrannischen Züge seines Wesens bereits sichtbar.
Minting information
Während der Herrschaft von Kaiser Domitius erfuhr die Münzprägung des Römischen Reiches bedeutende Veränderungen. Das Hauptziel des Kaisers bestand darin, das Währungssystem zu stabilisieren und die kaiserliche Autorität über die Finanzen wiederherzustellen. Zu diesem Zweck ergriff er viele Maßnahmen, darunter die Aufwertung der Gold- und Silberwährungen und die Zentralisierung der Münzrechte. Im Jahr 116 gab Domitius eine neue Goldwährung heraus, den Aureus. Aureus wog 7,94 Gramm und hatte einen Silbergehalt von 92 %. Diese Währung war deutlich stabiler als frühere Goldwährungen und wurde bald zur offiziellen Goldbasis des Römischen Reiches. Domitius gab eine neue Silberwährung heraus, den Denar. Der Denar wog 3,89 Gramm und enthielt 93 % Silber. Diese Währung war zudem stabiler als frühere Silberwährungen und wurde bald zur offiziellen Silberbasis des Römischen Reiches. Domitius zentralisierte auch die Münzrechte. In der Vergangenheit wurden die Münzrechte auf mehrere Provinzstädte übertragen. Domitius widerrief jedoch diese Rechte und unterstellte die Münzprägung der Kontrolle des Reichsschatzes. Diese Maßnahme verhalf dem Kaiser zu mehr Kontrolle über die Finanzen. Die Münzprägung von Domitius hatte erhebliche Auswirkungen auf die Finanzen des Römischen Reiches. Die Maßnahmen des Kaisers trugen zur Stabilisierung des Währungssystems und zur Wiederherstellung der kaiserlichen Autorität über die Finanzen bei.